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Strafverfahren gegen Niels Högel - Hinweise für Zuschauer


Wie fast jedes Gerichtsverfahren ist auch der Strafprozess gegen den ehemaligen Krankenpfleger Niels Högel öffentlich und Zuhörer sind herzlich willkommen. Aufgrund des großen Interesses hält das Landgericht Oldenburg im Gerichtssaal in den Weser-Ems-Hallen, Europaplatz 12, 26123 Oldenburg, insgesamt 118 Plätze für die Zuschauer vor.

Diese Plätze werden an jedem Sitzungstag neu vergeben, und zwar nach der Reihenfolge des Eintreffens interessierter Bürger am Eingang der Weser-Ems-Hallen. Nur die ersten 118 Wartenden werden somit einen Sitzplatz erhalten. Für den jeweiligen Verhandlungstag bekommen zugelassene Zuschauer eine nur für diesen Tag gültige Sitzplatzkarte, die am Ende des Tages wieder abzugeben ist.

Eine vorherige Sitzplatzvergabe findet nicht statt!

Der Einlass wird am ersten Sitzungstag bereits 120 Minuten vor Sitzungsbeginn, also ab 7:00 Uhr erfolgen, an den übrigen Tagen ab 7:30 Uhr.

Ein Zuhörer verliert seinen Sitzplatz, wenn er die Metalldetektorschleusen in Richtung Ausgang des Prozessgebäudes passiert. Ein nach Sitzungsbeginn so frei werdender Sitzplatz wird sofort nachrückend neu vergeben an wartende Interessierte in der Reihenfolge ihres Eintreffens.

Die Verhandlungen finden (Stand September 2018 - Änderungen vorbehalten) an folgenden Tagen statt:

30.10., 21.11., 22.11., 11.12., 12.12., 03.01., 04.01., 22.01., 23.01., 30.01., 31.01., 21.02., 22.02., 07.03., 08.03., 28.03., 29.03., 04.04., 05.04., 25.04., 26.04., 16.05. und 17.05.2019, jeweils 09.00 Uhr. Folgetermine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Öffentlicher Parkraum steht gegen Entgelt zur Verfügung. Wir empfehlen jedoch, auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen. Die Buslinien 323 und 314 halten an den Weser-Ems-Hallen. Das Gebäude ist auch fußläufig in etwa 10 Minuten vom Hauptbahnhof/ZOB aus zu erreichen.

Folgende Hinweise möchten wir Ihnen für einen reibungslosen Ablauf Ihres Besuches noch erteilen:

  • Es finden Einlasskontrollen statt. Jeder Zuschauer hat sich auf Verlangen des Sicherheitspersonals auszuweisen, und zwar mit einem gültigen Bundespersonalausweis oder Reisepass bzw. als Ausländer mit einem entsprechenden gültigen amtlichen Ausweispapier.
  • Zuschauer haben außerdem ein äußerliches Abtasten und die Durchsicht mitgeführter Taschen/Behältnisse zu gestatten.
  • Es besteht eine Garderobenpflicht. Zuschauer sind verpflichtet, Mäntel, Jacken, Taschen und andere Behältnisse (insbesondere Rucksäcke, Aktentaschen, Beutel, Tüten), Mobiltelefone (Handys und Smartphones), mobile Computer (Laptops und Tablets), Funkgeräte, Foto- und Filmapparate sowie (sonstige) Geräte, mit denen Ton- und Bildaufnahmen und/oder Ton- und Bildwiedergaben möglich sind, an der Garderobe zu hinterlegen. Die Garderobe ist bewacht.

Folgende Gegenstände dürfen ebenfalls nicht in die Weser-Ems-Hallen bzw. den Sitzungsbereich mitgenommen werden:

  • Waffen,
  • Gegenstände, die geeignet sind, andere körperlich zu verletzen oder zu beschmutzen,
  • Gegenstände, die geeignet sind, zur Störung der Hauptverhandlung verwendet zu werden,
  • Gegenstände, die geeignet sind, die Sicherheit und Ordnung im Sitzungssaal einschließlich des Zugangsbereichs für die Öffentlichkeit durch das demonstrative Vorzeigen oder Verbreiten von Symbolen oder bildlichen oder textlichen Darstellungen politischer, weltanschaulicher oder religiöser Bekenntnisse oder Aussagen mit Bezügen zum Gegenstand des Verfahrens oder seiner Beteiligten zu beeinträchtigen (u.a. Flugblätter, Transparente).

Wir raten daher, die benannten Gegenstände nicht mitzuführen.

  • Bild-/Film- und Tonaufnahmen sind in den Weser-Ems-Hallen untersagt.
  • Den Anweisungen des Sicherheitspersonals ist unbedingt Folge zu leisten.
  • Zuwiderhandlungen haben die Entfernung aus dem Gebäude zur Folge.

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